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Fallbesprechungen dienen dazu, die komplexe Pflegesituation
einer Person darzustellen. Entscheidungsfindung für geplante
Maßnahmen wird durch die multiperspektivische Sichtweise
der Teilnehmer unterstützt und erleichtert. Dabei steht der
Lebensentwurf des Klienten im Vordergrund, seine Geschichte,
Wünsche und Ressourcen sind handlungsleitend.

In der Lebensbegleitung von Menschen mit einer dementiellen
Erkrankung entstehen häufig schwierige und uns fordernde
Situationen. Eine Balance zwischen Wünschen, Erwartungen,
Möglichkeiten und Anforderungen zu finden, ist dabei nicht
immer leicht. Das Instrument der anlassbezogenen

                   gerontopsychiatrischen Fallbesprechung

berücksichtigt in seiner Struktur den besonderen Betreuungsbedarf
und unterstützt das Team durch eine gezielte Fokussierung auf
die Belange der erkrankten Person. Mögliche  Wege, die zu einer
Verbesserung der Lebensqualität führen können, werden entwickelt
und probiert.          
Sie fließen in den Pflegeprozess ein und sind somit  ein wesentliches
Instrument der  Qualitätsentwicklung. Mit der regelmäßigen
Durchführung von Fallbesprechungen entsprechen Sie den 
Anforderungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen und
der Empfehlung des MDS im Rahmen der Qualitätsprüfungen nach
§80 SGB IX


                                                Ziele:


Unterschiedliche Personen nehmen Situationen auf ihre eigene Weise
wahr und können zu ganz anderen Handlungskonsequenzen gelangen.

                   Gerontopsychiatrische Fallbesprechungen

nutzen dieses Potential an Erfahrung, Wissen und Kreativität, um mit
einer vorgegeben Struktur folgende Ziele zu erreichen: 

√  Austausch aller relevanten Informationen

√  Gemeinsames Einfühlen in die Sichtweise des Erkrankten,
     Erklärungsversuche       

√  Erarbeiten und Verabreden von möglichen Lösungswegen

√  Abbau von Denkblockaden in schwierigen Problemsituationen

√  Überprüfung der Wirksamkeit von Handlungsstrategien

√  Förderung der Teamentwicklung

√  Entlastung der Teammitglieder

√  Anpassung eines institutionellen Milieus an die Bedürfnisse
    von Menschen mit und ohne gerontopsychiatrischen Krankheitsbildern

√  Verbesserung der Lebensqualität aller Beteiligten



                                               Durchführung:

               Gerontopsychiatrische Fallbesprechungen

werden anlassbezogen in Problemsituationen oder turnusmäßig im Rahmen
der Pflegeplanung durchgeführt.

Verbindliche Besprechungsgrundsätze sichern ein wertschätzendes Kommunikationsklima und sorgen für eine effektive Ablaufgestaltung.
Die Struktur der Fallbesprechung richtet sich  nach der
Siebensprung – Methode, inhaltlich wurde sie von mir angepasst an
die spezielle Situation  der Begleitung von gerontopsychiatrisch
erkrankten Personen:  

√  Vorbereitung:
     -          Organisatorische Rahmenbedingungen
     -          Hinweis auf Termin und Inhalt der gpF

√  Durchführung:
     -          Informationsphase
     -          Analysephase
     -          Lösungsphase

√  Nachbereitung:
     -          Informationsweitergabe
     -          Evaluation
     -          Integration in die Pflegeplanung

√   Dokumentation

√  Verantwortlichkeiten:
     -          Wohnbereichsleitung
     -          Externer Moderator